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	<title>Verschmelzungsbericht &#187; Golden Shares</title>
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	<description>Wirtschaftsrecht von Prof. Dr. Olaf Müller-Michaels</description>
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		<title>Keine Wende bei Golden Shares und Kapitalverkehrsfreiheit</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Sep 2010 17:46:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Müller-Michaels</dc:creator>
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<li><a href='http://www.verschmelzungsbericht.de/2011/02/11/skript-europarecht-2011/' rel='bookmark' title='Skript Europarecht 2011'>Skript Europarecht 2011</a></li>
<li><a href='http://www.verschmelzungsbericht.de/2006/06/14/eugh-richterprivileg-gilt-nicht-bei-verletzung-von-europarecht/' rel='bookmark' title='EuGH: Richterprivileg gilt nicht bei Verletzung von Europarecht'>EuGH: Richterprivileg gilt nicht bei Verletzung von Europarecht</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.verschmelzungsbericht.de/wp-content/uploads/artikel-74765-2393.pdf"><img class="alignleft size-medium wp-image-544" title="Keine Wende bei Golden Shares und Kapitalverkehrsfreiheit" src="http://www.verschmelzungsbericht.de/wp-content/uploads/artikel-74765-2393-212x300.jpg" alt="" width="170" height="240" /></a>ist der Titel eines Kommentars, den ich im aktuellen Heft 40/2010 des <a title="Betriebs-Berater" href="http://www.betriebs-berater.de" target="_blank">Betriebs-Berater</a> zum <a title="EuGH, 8.7.2010, C-171/08 - Portugal Telecom" href="http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/gettext.pl?where=&amp;lang=de&amp;num=79899291C19080171&amp;doc=T&amp;ouvert=T&amp;seance=ARRET" target="_blank">Portugal Telecom Urteil des EuGH</a> veröffentlicht habe. Dabei gehe ich wesentlich kritischer mit der Argumentation des EuGH um als in meinem Blogbeitrag “<a title="Golden Shares Europarechtswidrig" href="http://www.verschmelzungsbericht.de/2010/07/21/golden-shares-europarechtswidrig/" target="_blank">Golden Shares Europarechtswidrig</a>”, den ich kurz nach Bekanntwerden des Urteils verfasst hatte. Im Kern werfe ich dem EuGH vor, dass die Finanz– und Wirtschaftskrise mit Blick auf die Kapitalverkehrsfreiheit und die Rolle des Staates offenbar spurlos an ihm vorübergegangen ist. Insbesondere verschließt der EuGH die Augen vor der positiven Rolle der Mitgliedstaaten bei der Stabilisierung der Finanzmärkte. Die nächste Gelegenheit, seine Rechtsprechung zu Golden Shares zu überdenken, werden die Luxemburger Richter beim zweiten Anlauf des VW-Gesetzes haben, das von der Kommission weiter als Verstoß gegen die Kapitalverkehrsfreiheit eingestuft wird. Sie können den vollständigen Artikel durch Klick auf das Vorschaubild herunter laden.</p>


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<li><a href='http://www.verschmelzungsbericht.de/2011/02/11/skript-europarecht-2011/' rel='bookmark' title='Skript Europarecht 2011'>Skript Europarecht 2011</a></li>
<li><a href='http://www.verschmelzungsbericht.de/2006/06/14/eugh-richterprivileg-gilt-nicht-bei-verletzung-von-europarecht/' rel='bookmark' title='EuGH: Richterprivileg gilt nicht bei Verletzung von Europarecht'>EuGH: Richterprivileg gilt nicht bei Verletzung von Europarecht</a></li>
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		<title>Golden Shares Europarechtswidrig</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 16:18:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olaf Müller-Michaels</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Urteil vom 8. Juli 2010 (C-171/08) hat der EuGH die “golden shares” des portugiesischen Staats an Portugal Telecom (PT) für europarechtswidrig erklärt. Damit bleibt er seiner schon 2007 beim Urteil zum VW-Gesetz vertretenen Linie treu. Portugal hält 500 Vorzugsaktien an PT. Diese geben ihrem Inhaber umfangreiche Sonderrechte, etwa bei der Bestellung der Mitglieder des [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Urteil vom <a title="EuGH, 8.7.2010, C-171/08 - Portugal Telecom" href="http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/gettext.pl?where=&amp;lang=de&amp;num=79899291C19080171&amp;doc=T&amp;ouvert=T&amp;seance=ARRET" target="_blank">8. Juli 2010 (C-171/08)</a> hat der EuGH die “golden shares” des portugiesischen Staats an Portugal Telecom (PT) für europarechtswidrig erklärt. Damit bleibt er seiner schon 2007 beim <a title="EuGH, 23.10.2007, C-112/05 - VW-Gesetz" href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:62005J0112:DE:HTML" target="_blank">Urteil zum VW-Gesetz</a> vertretenen Linie treu. Portugal hält 500 Vorzugsaktien an PT. Diese geben ihrem Inhaber umfangreiche Sonderrechte, etwa bei der Bestellung der Mitglieder des Verwaltungsrats und des Vorstands sowie Vetorechte bei wichtigen Hauptversammlungsbeschlüssen, darunter Gewinnverwendung, Satzungsänderungen, Kapitalerhöhungen und anderen Strukturmaßnahmen.</p>
<p>Schulmäßig stellt der EuGH zunächst fest, dass Art. 56 Abs. 1 EG (jetzt <a title="Art. 63 AEUV" href="http://dejure.org/gesetze/AEUV/63.html" target="_blank">Art. 63 Abs. 1 AEUV</a>) ganz allgemein Beschränkungen des Kapitalverkehrs zwischen den Mitgliedstaaten verbietet. Davon umfasst sind Direktinvestitionen in Form der Beteiligung an einem Unternehmen durch Besitz von Aktien, die die Möglichkeit verschaffen, sich tatsächlich an der Verwaltung und der Kontrolle dieses Unternehmens zu beteiligen, sowie sogenannte Portfolioinvestitionen, d. h. Investitionen in Form des Erwerbs von Wertpapieren auf dem Kapitalmarkt allein in der Absicht einer Geldanlage. Zu diesen beiden Investitionsformen hat der EuGH festgestellt, dass nationale Regelungen als „Beschränkungen“ im Sinne von Art. 56 Abs. 1 EG anzusehen sind, wenn sie geeignet sind, den Erwerb von Aktien der betreffenden Unternehmen zu verhindern oder zu beschränken oder aber Investoren anderer Mitgliedstaaten davon abzuschrecken, in das Kapital dieser Unternehmen zu investieren.</p>
<p>Portugal rechtfertigte diese Beschränkungen damit, dass sie erforderlich seien, um die Verfügbarkeit des Telekommunikationsnetzes im Krisen-, Kriegs– oder Terrorfall sicherzustellen. Das sei ein nach Art. 58 Abs. 1 b) EG (jetzt <a title="Art. 65 AEUV" href="http://dejure.org/gesetze/AEUV/65.html" target="_blank">Art. 65 AEUV</a>) anerkannter Grund der öffentlichen Sicherheit. Die bloße Behauptung dieses öffentlichen Interesse durch Portugal reicht dem EuGH aber nicht. So sei eine Berufung auf die öffentliche Sicherheit nur möglich, wenn eine tatsächliche und hinreichend schwere Gefährdung vorliegt, die ein Grundinteresse der Gesellschaft berührt. Das sei hier nicht ersichtlich.</p>
<p>Darüber hinaus ist die Maßnahme, so der EuGH, auch unverhältnismäßig. Dabei stellt das Gericht insbesondere darauf ab, dass die Sonderrechte keiner Bedingung und nicht dem Vorliegen eines konkreten objektiven Umstands unterworfen sind. Hierdurch werde den nationalen Behörden bei der Ausübung dieser Befugnisse ein so weiter Ermessensspielraum eingeräumt, dass dieser nicht als den verfolgten Zielen angemessen angesehen werden könne.</p>
<p>Ein eindeutiger Fall. Um so erstaunlicher, dass es bis zum Jahr 2010 gedauert hat, bis die Sonderrechte Portugals bei PT gekippt wurden.</p>


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<li><a href='http://www.verschmelzungsbericht.de/2007/02/13/vw-gesetz-nach-ansicht-des-generalanwalts-europarechtswidrig/' rel='bookmark' title='VW-Gesetz nach Ansicht des Generalanwalts europarechtswidrig'>VW-Gesetz nach Ansicht des Generalanwalts europarechtswidrig</a></li>
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