Geschichte der EU

Ein Dauerbrenner in meinen Vorlesungen ist die Geschichte der EU. Daher habe ich hier eine kleine Zusammenfassung geschrieben:

Römische Verträge (1957)

Mit den Römischen Verträgen wurde 1957 die EWG als Wirtschaftsgemeinschaft zwischen Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Belgien und Luxemburg gegründet. Durch die wirtschaftliche Zusammenarbeit sollte nach dem 2. Weltkrieg ein weiterer Krieg verhindert werden.

Vertrag von Maastricht (1992)

Nachdem sich die wirtschaftliche Zusammenarbeit als erfolgreich herausgestellt hatte, wollten die Mitglieder auch auf anderen Politikfeldern zusammenarbeiten. Fernziel waren die Vereinigten Staaten von Europa. Als erster Schritrt wurde durch den Vertrag von Maastricht 1992 die EU gegründet. Neben die EWG (Wirtschaft), die in EG umbenant wurde, traten die zwei weiteren Säulen Außenpolitik (GASP) und Innenpolitik (JI, PJZS). Das ist das Drei-Säulen Modell des Vertrags von Maastricht mit der EU als Dach. Im Vertrag von Maastricht wurde außerdem die Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) mit dem Euro vereinbart, die für einige EU Staaten 1999 für den bargeldlosen Geldverkehr und 2002 mit der Ausgabe von Bargeld startete.

Vertrag von Lissabon (2009)

Durch den Vertrag von Lissabon, der 2007 abgeschlossen wurde und 2009 in Kraft trat, wurden die drei Säulen Wirtschaft, Außenpolitik und Innenpolitik auf das Dach EU verschmolzen. Die EU wurde eine eigenständige juristische Person. Außerdem vereinbarten die Mitgliedstaaten weitreichende institutionelle Reformen wie die Verkleinerung der Europäischen Kommission, die Aufwertung der Position des Präsidenten des Europäischen Rats sowie die Einführung der doppelt qualifizierten Mehrheit für Entscheidungen des Rats der EU. Der EU-Vertrag (EUV) wurde reformiert und aus dem EG Vertrag wurde der Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV).

Mitgliedstaaten und Beitrittskandidaten (2017)

Weiterführende Hinweise

Offizielle Seiten der Europäischen Union: Geschichte der EU, EU Verträge
EUR-Lex mit aktuellen Versionen des EUV und des AEUV: Verträge
Bundeszentrale für politische Bildung (bpb): Dossier Europäische Union
Wikipedia: Europäische Union
MrWissen2Go: Die Europäische Union erklärt

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Mindmap zu Gesellschaften

Für die Module Handels- & Unternehmensrecht im Bachelor Wirtschaftsrecht und Gesellschafts- & Unternehmensrecht im Master Unternehmensrecht, M&A sowie im Master Taxation habe ich eine Übersicht zu den Gesellschaftsformen erstellt. Änderungen und Kommentare sind willkommen.

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Skript Europarecht 2011

Heute habe ich mein Skript Europarecht 2011 fertiggestellt. Ich setze es zum Sommersemester 2011 in den Bachelor Studiengängen International Management und Wirtschaftsrecht an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management ein. Gegenüber der Version aus dem letzten Jahr (Skript Europarecht 2010) neu hinzu gekommen sind Ausführungen zum Euro-Rettungsschirm und zu einer Reihe von Gerichtsentscheidungen (Sportwetten über das Internet, Golden Shares, Förderung von Ryanair durch Regionalflughäfen). Dafür habe ich einige andere Folien, die sich in der Lehre nicht bewährt haben, gestrichen. Sie können das Skript durch Klicken auf das Vorschaubild herunterladen. Das Skript darf lizenzfrei verwendet werden, bitte respektieren Sie aber mein Urheberrecht durch Nennung der Quelle.

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Besonderheiten bei Beiräten in Familienunternehmen

Unter dem Titel „Besonderheiten der Aufsichtsrats-/Beiratsarbeit in mittelständischen Unternehmen und Familienunternehmen“ habe ich gestern einen Vortrag in Berlin gehalten. Er kann durch Klicken auf das Bild herunter geladen werden. Der Vortrag war Teil des Workshops „Der Beitrag von Aufsichtsräten und Beiräten zu guter Corporate Governance“ im Hochschulzentrum Berlin der FOM Hochschule für Oekonomie und Management.

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Skript Internationales Wirtschaftsrecht

Hier nun noch mein Skript für den Teil Internationales Wirtschaftsrecht der Vorlesung International Economics im Sommersemester 2010. Die Vorlesung ist Teil des Programms für den Bachelor of International Management an der FOM. Themen sind der Begriff des Internationalen Wirtschaftsrechts, die Rechtsquellen, die extraterritoriale Anwendung nationalen Wirtschaftsrechts, das Recht der WTO, der IWF sowie das internationale Währungsrecht. Wieder habe ich in dem Skript eine Vielzahl von Quellen verlinkt. Wenn Sie das Skript verwenden, bitte ich um kurzes Feedback über die Kommentarfunktion.

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Skript Europarecht

Hier können Sie mein neues Skript zum Europarecht herunterladen. Ich werde es im Sommersemester 2010 für die Vorlesungen EU & International Business Law (Bachelor of Laws) und International Economics (Bachelor of International Management) an der FOM benutzen. Es beruht auf der Rechtslage nach Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon am 1. Dezember 2009 (siehe dazu meinen Blogbeitrag Lissabon-Vertrag in Kraft). Schwerpunkte sind die Institutionen der EU, die Wirtschaftsordnung, die Grundfreiheiten und das Wettbewerbsrecht. Das Skript enthält eine Vielzahl von Links zu weiterführenden Webseiten sowie zu sämtlichen im Skript erwähnten Rechtsakten und Urteilen. Über Feedback freue ich mich sehr!

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