Prospekthaftung bei Vermögensanlagen

Zur Haftung bei Vermögensanlage-Verkaufsprospekten gab es seit Mitte letzten Jahres eine Vielzahl von Entscheidungen. Zuletzt hat der BGH mit Urteil vom 29. Mai 2008 zur Haftung der Treuhandkommanditistin bei einem Filmfonds Stellung genommen. Weitere Schwerpunkte der Urteile waren die Themen Totalverlustrisiko, Rückzahlung von Einlagen, Vermittlungsprovision, Verschulden bei Rechtsprechungsänderungen und Möglichkeit der Verkürzung der Verjährungsfrist für Haftungsansprüche im Treuhandvertrag. Dogmatisch überlagern sich die Prospekthaftung i.e.S. (§ 13 VerkProspG) und die von der Rechtsprechung auf Grundlage der culpa in contrahendo (cic, heute §§ 280, 311 BGB) entwickelte Prospekthaftung i.w.S. Ich habe die Struktur der Prospekthaftung und die Einordnung der angesprochenen Themen in einem Schaubild zusammengefasst, das hier heruntergeladen werden kann.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.